Sozialrouten eine Begriffsbestimmung

Stationen der Geschichte

„Sozialroute“ ist ein Begriff welcher nicht klar definiert ist und somit für Innovation prädestininert. Durch das vorliegende Projekt bekommt der Begriff „Sozialroute“ für Luxemburg eine besondere Bedeutung: es ist ein thematischer Stadtrundgang, ein Spaziergang entlang historisch bedeutsamer Gebäude sozialer Einrichtungen.
Thema der vorliegenden Sozialrouten ist also die Geschichte der Sozialen Arbeit in Luxemburg. Das Projekt möchte aufzeigen, wo und wie Hilfen früher und heute stattgefunden haben, wie Hilfe organisiert wird und welche Herausforderungen es gab und gibt. Es geht um die Entwicklung von Stadt, Sozialraum und Sozialarbeit und wie diese Entwicklungsprozesse miteinander verbunden sind. Es entsteht eine Illustration von organisierter Hilfe im öffentlichen Raum.

Das Zu-Fuß-Gehen ist dabei nicht zufällig. Das Projekt Sozialrouten hat sich von der Spaziergangs- Wissenschaft inspirieren lassen. Die Promenadologie ist eine soziologische Methode, die Spazierengehen mit wissenschaftlichem Interesse verbindet.

Soziale Arbeit findet in der Praxis an konkreten Orten statt. Die räumliche Verortung ist eng verbunden mit den Bedürfnissen und Notlagen von Menschen, die speziell in diesen Stadtteilen oder Regionen lebten. Im gesamten Land sind so im Laufe der Zeit, vor allem mit dem Einsetzen der Industrialisierung, soziale Einrichtungen entstanden.

Der Fachverband ANCES ist davon überzeugt, dass das Wissen über die Geschichte der Sozialen Berufe und Arbeit unentbehrlich ist. Praxis und Theorie der Sozialen Arbeit, wie wir sie heute in Luxemburg kennen, ist immer im jeweiligen gesellschaftlichen, aber auch historischen Kontext entstanden und verankert. Sie findet nicht im leeren Raum statt und ist zufällig, sondern wird aus seiner erkannten Notwendigkeit heraus gestaltet. Von Entscheidungsträgern, von Praktikern und nicht zuletzt durch Hilfesuchende. Und diese Praxis und die damit verbundene Konzeptarbeit entwickelt sich fortlaufend weiter. Mit der hiesigen ausgabe zu den Sozialrouten möchte der Fachverband ANCES insgesamt gesellschaftliche Themen – historisch aufarbeiten.

Stationen der Geschichte

Der Fachverband ANCES möchte in der vorliegenden Ausgabe mit der Präsentation der Sozialrouten die Geschichte der Sozialen Arbeit aufarbeiten und dem Leser zugänglich machen, sein Interesse wecken
Die erste Sozialroute führt uns in die Vergangenheit der Kinder- und Jugendhilfe. Sie zeigt auf, wie Hilfen für Kinder und Jugendliche in ihren Anfängen organisiert wurden, wo sie stattgefunden haben und wie sie sich mit der Zeit verändert haben.

Quelle: arc-Bulletin 2022 (erscheint in Kürze)

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