Das Schweizerische Sozialarchiv

Geschrieben von Charel Schmit. Veröffentlicht in am Ausland

Schweizerisches Sozialarchiv in Zürich

Das Schweizerische Sozialarchiv ist eine Forschungsinfrastruktureinrichtung für verschiedene Disziplinen der Geistes sowie der Sozialwissenschaften. Es unterstützt Forschung und Wissenschaft durch seine Sammlung (z.B. Körperschafts- und Personennachlässe, Graue Literatur) und als Instrument der Literaturversorgung. (Bibliotheksbestände). Sein Schwerpunkt liegt in der Sammlung, Aufbereitung, Vermittlung und Aufbewahrung von Primärdokumenten, die als Quellen Gegenstand der Forschung sind. In der Schweiz ist es die erste Adresse für Personen und Institutionen, die sich mit sozialen Fragen und sozialen Bewegungen befassen. Die Sammlungen sind öffentlich zugänglich.

Seit der Gründung 1906 hat sich das Sozialarchiv auf die Dokumentation der sogenannten sozialen Frage, sozialer Bewegungen und des gesellschaftlichen Wandels konzentriert. Rund 150'000 Bücher, 55'000 Zeitschriftenbände, 170'000 Broschüren/Flugschriften, 25'000 Handschriften (2'000 Laufmeter), 90'000 Bilddokumente, 2'600 Mikroformen, 1'350 audiovisuelle Medien. 42 elektronische Zeitschriften, 1.7 Mio. Zeitungsausschnitte.

Für die nächsten Jahre setzt sich das Schweizerische Sozialarchiv den Ausbau der interaktiven Formen der Vermittlung zum Ziel. Neben der Digitalisierung seiner Findmittel fördert es seine Vermittlungsleistungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit durch Vortragsreihen, Tagungen und Archivveranstaltungen. Durch die Förderung der wissenschaftlichen Auswertung seiner Sammlung trägt es zur Stärkung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung bei.

Leitung: Dr. Anita Ulrich

www.sozialarchiv.ch