Bericht vom FICE-Kongress in Sarajevo 2006
Bericht zum FICE-Kongress 2006 in Sarajevo
Auch mit belasteter Kindheit die Zukunft gestalten?
Damit uns die Vergangenheit nicht einholt?
Der in Abstand von zwei Jahren stattfindende Kongress der FICE, der „Internationalen Gesellschaft für Heimerziehung“ tagte in diesem September im geschichtsträchtigen Sarajevo, der Hauptstadt der bosnisch-herzegowinischen Föderation. Dass die Tagung ausgerechnet in dem von der rezenten Geschichte gebeutelten Region stattfand, hängt eng mit den Bemühungen des FICE-Verbandes zusammen, der in den letzten Jahren sich sehr stark in der ganzen mittel- und osteuropäischen Region involviert hat. So waren es vornehmlich die niederländische und die schweizer FICE-Sektion, die in den vergangenen Jahren nicht nur nationale FICE-Sektionen in den MOE-Staaten gründeten, sondern auch zahlreiche sozialpädagogische Projekte mit ins Leben riefen und unterstützten. Dass diese Bilanz der FICE-Arbeit in der Balkan-Region so positiv ausfällt, ist mit Sicherheit auch der Verdienst des nun scheidenden langjährigen Vorsitzenden Theo Binnendijk. Er wirkte seit 2000 an der Spitze des internationalen Fachverbandes für erzieherische Hilfen und „out of home care“. Monika Niederle, Magistrat der Stadt Wien und Leiterin des „Amtes für Jugend und Familie, Sozialpädagogische Region für männliche Jugendliche“ trat in Sarajevo seine Nachfolge an.



