Prof.Dr. A. Sander: Interdisziplinarität in einer inklusiven Pädagogik

Vortrag von Prof. Dr. Alfred Sander zum Thema "Interdisziplinarität in einer inklusiven Pädagogik", gehalten im Rahmen des ANCE-Symposiums in Luxemburg am 12. Oktober 2006

Interdisziplinarität in einer inklusiven Pädagogik

1. Vorbemerkung

Die Forderung nach interdisziplinärer Zusammenarbeit ist in der Pädagogik sehr alt. Denn die Pädagogik hat es mit der Erziehung von Menschen zu tun, also von hochkomplexen Individuen, die auch in der Kindheit schon mit eigenem Willen ausgestattet sind und sich deshalb mit den Mitteln einer einzelnen humanwissenschaftlichen Disziplin oft nicht wirksam beeinflussen lassen. In vielen Fällen erlebt sich der einzelne Pädagoge, die einzelne Pädagogin an der Grenze der professionellen Fähigkeit bzw. an der Grenze der institutionellen Zuständigkeit. Spätestens dann wäre Kooperation mit andern Fachleuten erforderlich, aber aus diversen Gründen kommt es in der Praxis nur relativ selten zu erfolgreicher und entlastender interdisziplinärer Zusammenarbeit. Dieser in den meisten Ländern beobachtbare unbefriedigende Zustand war offensichtlich Anlass für das begrüßenswerte Symposion, zu dem wir uns hier versammelt haben.

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Prof. Dr. Roland Merten: Qualität und Professionalität in der Kindertagesbetreuung

Vortrag von Prof. Dr. Roland Merten zum Thema "Kinder betreuen, erziehen und bilden - Qualität und Professionalit ät in der Tagesbetreuung", gehalten am 20. März 2006 im Rahmen der ANCE-Fachkonferenz auf Campus Walferdange.

 

Kinder betreuen, erziehen und bilden: Qualität und Professionalität in der Tagesbetreuung

Wer öffentlich über Erziehung spricht, der ist mit einer Herausforderung konfrontiert: Ähnlich wie beim Fußball und wie in der Politik sitzen die ‚eigentlichen’ Fachleute im Publikum. Jeder ist erzogen worden, jeder hat die Schule besucht, entweder hat man eigene Kinder, und weiß daher, wie das mit der Erziehung richtig geht, oder man hat doch zumindest die schlecht erzogenen Kinder des Nachbarn vor Augen, und weiß, was vermieden werden muss. In einer solchen Situation überhaupt noch das Wort zu ergreifen, ist fast waghalsig, und dennoch soll diese Herausforderung im Folgenden angenommen werden. Dies wird in fünf Schritten erfolgen:

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Mill Majerus: Die Maison Relais pour Enfants - Instrument der Kinder- und Familienpolitik in Luxemburg

Die « Maison Relais pour Enfants » - Instrument der Kinder- und Familienpolitik in Luxemburg

Fachkonferenz der ANCE am 20. März 2006 an der Universität Luxemburg

Beitrag von Regierungsrat Mill Majerus

A. „Maisons Relais pour Enfants": Kurzportrait

Der französische Begriff „Maisons Relais pour Enfants" bezeichnet offene Tagesstrukturen, die Kinder möglichst flexibel auβerhalb der Schulzeiten aufnehmen.

MRE entstehen hauptsächlich auf Initiative hin der unterschiedlichen Kommunen. Diese dürfen dabei mit der tatkräftigen Unterstützung des Staates, lies des Familien- und Integrationsministeriums, rechnen. Die Trägerschaft einer KiTa (Kindertagessstätte) übernimmt die Kommune oder eine NGO im direkten Auftrag der entsprechenden Gemeinde. Diesen zweiten Weg wählen vor allem kleinere Kommunen.

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Tagungsbericht : foster care research

Tagungsbericht:

1st International Network Conference
on Foster Care Research

von Robert Theisen

Die Frage ist: Könnte es sein, dass Minderjährige mit identischen Lebenssituationen im Falle von Vernachlässigungen oder Misshandlungen in verschiedenen europäischen Ländern auch unterschiedliche Maßnahmen in Bezug auf eventuelle Fremdunterbringungen erleben? Verschiedenste Möglichkeiten sind dabei denkbar: familiengestützte Lösungen, Unterbringungen bei Pflegefamilien oder in Heimen, Adoptionen, wobei es bei den unterschiedlichen Formen wiederum zu sehr spezifischen Ausrichtungen kommen kann. Dieser und ähnlichen Fragestellungen versuchten Wissenschaftlicher aus acht europäischen Universitäten und Forschungszentren während der Veranstaltung „1st International Network Conference on Foster Care Research“ nachzugehen.

Denn bei schwerwiegenden Entscheidungen in Bezug auf dauerhafte Fremdunterbringung von Kindern - die für Kinder und ihre Eltern zu einem tiefen, manchmal unwiderruflichen Einschnitt in ihrer familiären Bindungen führen - sollten wissenschaftlich überprüfbare Kriterien doch eine Mindestvorgabe sein. Dagegen entsteht in der öffentlichen Wahrnehmung häufig der Eindruck, dass Entscheidungen über den Zeitpunkt und über die Maßnahme der Fremdunterbringung selbst undifferenziert getroffen werden. Dabei ist es vielmehr wünschenswert, dass die jeweiligen Maßnahmen auf der Grundlage allgemeiner, sich auf fundierte Kenntnisse der Sozialwissenschaften und der Praxis stützende Orientierungen erfolgen.

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Assises du travail social- EGCA - janvier 2008

Contribution du président de l'ANCE dans le cadre des assises du travail social de l'EGCA

Charel Schmit: En route vers de nouvelles qualités!

 

Toute la documentation des contribution:

http://www.egca.lu/evenements_publics/les_assises_du_travail_social_quelle_reforme_de_la_loi_asft

 

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